Hinzu kommt, dass jede Deckart ihr eigenes Nagelbild und ihre eigene Verlegereihenfolge hat: Bei der Altdeutschen Deckung wird von der Traufe zum First in unregelmäßigen Reihen gearbeitet, deren Höhe sich nach dem verfügbaren Material richtet, während die Rechteck-Doppeldeckung strikt gleichmäßige Reihen verlangt. Wer beide Systeme vermischt oder eine begonnene Fläche mit fremdem Material fortsetzt, erzeugt sichtbare Sprünge im Fugenbild — ein Grund, warum Reparaturen möglichst mit Fachbetrieben besprochen werden, die die ursprüngliche Deckart erkennen.