Fügen Sie Artikel hinzu, um mit dem Einkauf zu beginnen.
| Werkzeug | Material |
|---|---|
| Hammer | Bitumenschindeln in gewünschter Form |
| Cuttermesser mit Hakenklinge | Unterlagsbahn V13 |
| Zollstock, Schlagschnur, Richtscheit | Schindelnägel (Länge nach Schalungsstärke) |
| Kartuschenpistole | Bitumenkleber in Kartuschen |
| Handfeger | Traufblech, Ortgangblech |
| Knieschoner | Firstschindeln oder Zuschnittreserve |
| Gerüst oder Arbeitsbühne, Leiter nur für den Zugang | Sicherungskonzept an der Absturzkante |
Trocken und möglichst mild. Bei Kälte werden Schindeln spröde und brechen beim Biegen; bei Hitze werden sie weich und lassen sich schlecht ausrichten.
Schalung fest, Nagelköpfe versenkt, Oberfläche trocken und sauber.
An der Traufkante, unter die spätere Unterlage.
Von der Traufe aufwärts, quer zum Gefälle, mit Überlappung, im Überlappungsbereich genagelt.
Waagerechte Linien für jede Reihe anzeichnen. Diesen Schritt nicht auslassen — Schindeln verlaufen sonst über die Dachfläche, und weil das schleichend passiert, fällt es erst oben auf.
Die Startreihe wird umgedreht verlegt — mit den Ausschnitten nach oben — oder es wird ein Traufstreifen verwendet. So liegt unter den Ausschnitten der zweiten Reihe geschlossenes Material. Diese erste Reihe ragt an Traufe und Ortgang leicht über.
Jetzt regulär, mit den Ausschnitten nach unten, versetzt zur Reihe darunter. Der Versatz ist bei jeder Schindelform anders und steht in der Verlegeanleitung.
Immer den Schnurschlag prüfen. Nägel auf der markierten Höhe.
Schindeln bündig zur Kante schneiden, unterseitig mit Bitumenkleber sichern.
Firstschindeln oder aus normalen Schindeln geschnittene Stücke überlappend über den First legen, gegen die Hauptwindrichtung arbeiten.
Bei kühlem Wetter punktuell mit Kleber nacharbeiten, besonders an Ortgang und First.
| Fehler | Folge |
|---|---|
| Nagel zu hoch gesetzt | greift nicht durch, Reihe hebt sich im Wind |
| Nagel zu tief gesetzt | Nagelkopf liegt im Wasserweg |
| Erste Reihe nicht umgedreht | unter den Ausschnitten liegt Unterlage statt Schindel |
| Kein Schnurschlag | Reihen verlaufen, wird erst oben sichtbar |
| Versatz falsch | Fugen liegen übereinander, Wasser findet den Weg |
| Ohne Unterlagsbahn verlegt | Flugschnee und Schlagregen landen auf der Schalung |
| Bei Kälte verlegt | Schindeln brechen, Klebestreifen aktiviert nicht |
| Klebestreifen nicht nachgeholfen | Sturm hebt die Reihen an |
| Unter der Regeldachneigung ohne die vorgesehene Zusatzmaßnahme verlegt | dauerhaft undicht, nicht nachbesserbar |